Der Tabernakel befindet sich am linken Seitenaltar. Wie auf dem rechten begegnet uns auch hier das Symbol des Feuers, jedoch nicht in Flammen von oben, sondern von unten: Angedeutet ist damit der brennende Dornbusch – eines der aussagestärksten Bilder für die verborgene Gegenwart Gottes im Ersten Bund (Exodus 3). Sind die Türen des Tabernakels geöffnet, sieht man, dass auch die Innenseiten dieses Flammensymbol tragen: Die bleibende und verborgene Gegenwart Jesu Christi bekennen wir und beten wir an im Zeichen des hier aufbewahrten eucharistischen Brotes.

Das Vortragekreuz hat eine ungewöhnliche Form. Der Gekreuzigte ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Ins Auge fällt zuerst eine Art Nimbus (Heiligenschein) in Bronze, der die Kreuzesform aufnimmt. Der Gekreuzigte ist der auferstandene und verherrlichte Christus.

„Der Osterleuchter zeigt, was die Gemeinde vom Licht hält.“ (Josef Brandner). „Viel“, sagt der unsrige. Seine Symbolik will besagen: Ostern, das Fest der Auferstehung, ist Durchbruch; Durchbruch zum Leben, das uns Christus in seiner Auferstehung erworben hat. Und wir alle haben daran Anteil. Fast spielerisch gelingt dem Künstler diese Glaubensaussage, indem er aus dem „gängigen“ Ostersymbol, dem Ei, einen Menschen ins Leben schlüpfen lässt.

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