Zum Leben gehört der Tod, sei es, das man sich darauf vorbereiten kann oder er plötzlich kommt. Wir Menschen sind endliche Geschöpfe Gottes, was grundsätzlich auch gut so ist. Als Christen wissen wir unsere endgültige Heimat bei Christus im Himmel, der für uns eine Wohnung bereithält.

Dennoch ist der Tod immer eine Ausnahmesituation, gerade für die Angehörigen. Deswegen dazu ein paar Ratschläge wie Sie im Trauerfall handeln sollten:

  • Nehmen Sie sich Zeit und handeln Sie in Ruhe, denn Hektik macht Sie nur noch unruhiger. Ein Abschied will in Würde vor sich gehen, damit auch Sie Abschied nehmen können. Das hilft Ihnen in Ihrer Trauerarbeit.
  • Nach dem Verscheiden eines Angehörigen müssen Sie einen Arzt Ihres Vertrauens rufen, der die Todesbescheinigung ausfüllt.
  • Kontaktieren Sie einen Bestatter Ihres Vertrauens, der Ihnen sicher in der jeweiligen Situation weiterhilft.
  • Rufen Sie den Pfarrer an (0941 82153), wenn Sie wünschen, dass er mit Ihnen am Sterbebett Ihres Angehörigen die Sterbegebete spricht.
  • Ihr Bestatter wird in Absprache mit Ihnen und dem Pfarrer einen Termin für das kirchliche Begräbnis vereinbaren. Mögliche Feiern zum Abschied sind ein Rosenkranz oder ein Totengedenken am Vorabend der Beerdigung und/oder eine Aussegnung in der Trauerhalle, eine Messfeier (Requiem) für Verstorbene mit anschließender Beisetzung des Sarges oder der Urne, ein Wortgottesdienst mit anschließender Beisetzung oder nur die Beisetzung im allerengsten Kreise. Bitte beachten Sie aber: Nicht nur Sie möchten sich von Ihrem Verwandten verabschieden, es gibt auch Freunde, Nachbarn, Kollegen, …
  • Ihr Pfarrer wird auch auf Sie zukommen bezüglich der Gestaltung der Trauerfeier. Grundsätzlich ist es möglich, dass ein kurzer Lebenslauf des/der Verstorbenen in die Predigt eingebaut wird, um der Feier einen persönlichen Rahmen zu geben. Musikalisch besteht die Möglichkeit, dass unser Frauenchor die Feier würdig umrahmt. Die liturgische Farbe des Requiems ist Schwarz, seit alters die Farbe der Trauer, wenngleich der Tod der Beginn eines neuen Lebens bei Gott ist. Violett ist die Farbe der Buße, dazu besteht aber keinerlei Anlass, ebenso würde das liturgische Weiß den frischen Schmerz der Angehörigen nicht berücksichtigen.

Noch der Hinweis, dass die Pfarrei Lappersdorf einen eigenen Friedhof betreibt, der sich vom Aufgang zur Kirche bis zur Trauerhalle erstreckt. Für Grabkäufe wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Im kirchlichen Friedhof Lappersdorf kann nicht jeder Bestatter tätig werden. Die Pfarrei Lappersdorf hat mit den Bestattungsunternehmen Bleibinhaus (0941 80063), Friede (0941 891265), Pietät (0941 21967) und der städtischen Bestattung Regensburg (0941 507 2346) einen Erlaubnisvertrag geschlossen, der eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Bestatter und Friedhofsbetreiber garantiert.

Weitere Informationen zur Trauerbewältigung: https://www.bistum-regensburg.de/dienst-hilfe/helfen-und-beraten/trauerpastoral/